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Weinwissen – Rebsorten, Anbaugebiete & Weinbegriffe erklärt

Tannine – Gerbstoffe und ihre Bedeutung für den Wein

Tannine, auch Gerbstoffe genannt, sind natürliche Pflanzenstoffe, die vor allem in den Schalen, Kernen und Stielen der Weintrauben vorkommen. Sie verleihen einem Wein Struktur, Charakter und das typische trockene, leicht pelzige Mundgefühl, das besonders bei Rotweinen wahrnehmbar ist. Tannine tragen außerdem wesentlich zum Reifepotenzial und zur Lagerfähigkeit eines Weins bei.

Wie schmecken Tannine?

Tannine verursachen die sogenannte Adstringenz – ein Gefühl von Trockenheit und einer leicht zusammenziehenden Wirkung auf Zunge und Gaumen. Ein einfaches Beispiel ist kräftig aufgebrühter schwarzer Tee, der ein ähnliches Mundgefühl erzeugt. Mit zunehmender Flaschenreife werden Tannine weicher und harmonischer, wodurch viele Rotweine an Eleganz gewinnen.

Woher stammen Tannine?

Der größte Teil der Tannine stammt aus den Beerenschalen, Kernen und Stielen der Trauben. Zusätzliche Gerbstoffe können während des Ausbaus im Holzfass aufgenommen werden. Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Nebbiolo oder Tannat besitzen von Natur aus besonders ausgeprägte Tanninstrukturen, während beispielsweise Pinot Noir meist deutlich weichere Tannine aufweist. :

Tanninreiche Weine bei Weinewald24

Wer charaktervolle Rotweine mit einer ausgeprägten Tanninstruktur bevorzugt, findet in unserem Sortiment zahlreiche passende Weine – vom kräftigen Cabernet Sauvignon bis hin zu gereiften Barriqueweinen. Gut eingebundene Tannine sorgen für Struktur, Tiefe und ein langes, harmonisches Finale.