Weinwissen – Rebsorten, Anbaugebiete & Weinbegriffe erklärt
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Erzeugerabfüllung und Gutsabfüllung
Die Begriffe Erzeugerabfüllung und Gutsabfüllung stehen für eine enge Verbindung zwischen Winzer, Weinberg und Keller. Sie weisen darauf hin, dass die Trauben aus dem eigenen Weinbaubetrieb stammen und der Wein dort ausgebaut sowie abgefüllt wurde. Für viele Weinliebhaber sind diese Angaben deshalb ein wichtiges Herkunfts- und Qualitätsmerkmal.
Erzeugerabfüllung ist ein Begriff aus dem Weinbau und bedeutet, dass sämtliche verwendeten Trauben im selben Betrieb angebaut, gekeltert und zu Wein ausgebaut wurden, der anschließend auch von diesem Betrieb selbst abgefüllt wurde.
Gutsabfüllung ist ein Begriff aus dem deutschen Weinrecht und bezeichnet eine besondere Form der Erzeugerabfüllung, für die zusätzliche gesetzliche Voraussetzungen gelten. Diese regeln unter anderem, unter welchen Bedingungen ein Wein als Gutsabfüllung bezeichnet werden darf.
- Es liegen die Voraussetzungen für eine Erzeugerabfüllung vor, das heißt, sämtliche Trauben stammen vom abfüllenden Weinbaubetrieb und wurden dort eingekellert sowie zu Wein ausgebaut.
- Der Weinbaubetrieb führt eine Steuerbuchhaltung.
- Für die Kellerwirtschaft ist eine fachlich qualifizierte Person verantwortlich.
- Die Weinberge werden seit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum vom Weinbaubetrieb selbst bewirtschaftet.
Unser Tipp: Wer besonderen Wert auf Transparenz, nachvollziehbare Herkunft und die Handschrift eines Weinguts legt, findet in einer Erzeuger- oder Gutsabfüllung häufig eine gute Orientierung bei der Weinauswahl.
Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Abgefüllt für / Abfüller.