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Weinwissen – Rebsorten, Anbaugebiete & Weinbegriffe erklärt

Maische – die Grundlage der Weinherstellung

Als Maische bezeichnet man die Mischung aus Traubensaft, Fruchtfleisch, Beerenschalen und Kernen, die nach dem Zerdrücken der Weintrauben entsteht. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Weinherstellung und beeinflusst Aroma, Farbe, Struktur und Geschmack des späteren Weins.

Wie entsteht Maische?

Nach der Weinlese werden die Trauben in der Regel entrappt, also von ihren Stielen getrennt. Anschließend werden die Beeren schonend angequetscht. Dabei entsteht die Maische, aus der während der Maischestandzeit wertvolle Aromastoffe, Phenole, Farbstoffe und Gerbstoffe in den Traubensaft übergehen.

Maische bei Weißwein

Bei der Herstellung von Weißwein bleibt die Maische meist nur kurze Zeit mit dem Saft in Kontakt. Je nach Rebsorte und gewünschtem Weinstil beträgt die Maischestandzeit häufig zwischen einer und sechs Stunden. Hochwertige Weißweine profitieren oft von einer längeren Maischestandzeit, da sie zusätzliche Aromen und mehr Struktur entwickeln.

Maische bei Rotwein

Für Rotwein ist die Maischegärung von besonderer Bedeutung. Da sich die Farbstoffe in den Beerenschalen befinden, verbleibt die Maische deutlich länger im Kontakt mit dem gärenden Most. Je nach Rebsorte und Stil kann diese Phase zwischen einer und vier Wochen dauern und verleiht dem Wein seine intensive Farbe, Tannine und komplexen Aromen.

Unser Tipp

Ob frischer Weißwein, eleganter Roséwein oder kräftiger Rotwein – die Dauer der Maischestandzeit beeinflusst Farbe, Aroma und Struktur eines Weines entscheidend. Entdecken Sie in unserem Sortiment ausgewählte Weine, die das handwerkliche Können ihrer Winzer und die Vielfalt der Weinherstellung eindrucksvoll widerspiegeln.