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Weinwissen – Rebsorten, Anbaugebiete & Weinbegriffe erklärt

Huxelrebe – benannt nach Fritz Huxel

Fritz Huxel (1892–1972) war Winzer in Westhofen (Rheinhessen) und gilt als Namensgeber der Huxelrebe. Die Rebsorte wurde 1927 von Georg Scheu an der Rebenzüchtungsanstalt Alzey gezüchtet und zunächst unter der Bezeichnung „S 3962“ geführt. Fritz Huxel erkannte früh das außergewöhnliche Potenzial der Neuzüchtung, kultivierte sie erfolgreich und machte sie durch zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen weit über die Region hinaus bekannt.

Namensgeber der Huxelrebe

Als Anerkennung für seine Verdienste erhielt die Rebsorte später den Namen Huxelrebe. Damit gehört Fritz Huxel zu den wenigen Winzern, deren Name dauerhaft mit einer deutschen Rebsorte verbunden ist.

Bedeutung für den deutschen Weinbau

Die Huxelrebe ist für ihre aromatischen, fruchtbetonten Weine bekannt und eignet sich besonders für edelsüße Spezialitäten. Vor allem in Rheinhessen und der Pfalz entstehen daraus Weine mit ausgeprägten Aromen von exotischen Früchten, Honig und reifen Steinfrüchten, die über viele Jahre hinweg große Beliebtheit genießen.

Historisches Vermächtnis

Fritz Huxel trug maßgeblich dazu bei, dass sich die neue Rebsorte etablieren konnte. Ohne sein Engagement und seine Überzeugungsarbeit hätte die Huxelrebe vermutlich nie die Bekanntheit erlangt, die sie heute als traditionsreiche deutsche Rebsorte besitzt.