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Weinwissen – Rebsorten, Anbaugebiete & Weinbegriffe erklärt

Erste Lage – hochwertige Weine aus erstklassigen Weinbergen

Erste Lage – hochwertige Weine aus erstklassigen Weinbergen

Weine aus einer Ersten Lage stammen aus besonders hochwertigen Weinbergen, die sich durch ihre günstigen Bodenverhältnisse, ihr Mikroklima und ihre lange Tradition auszeichnen. Sie gelten als Herkunftsweine mit gehobenem Anspruch und bringen den Charakter ihrer Lage besonders deutlich zum Ausdruck.

Im Vergleich zu Ortsweinen steht bei Weinen aus Ersten Lagen die Herkunft noch stärker im Mittelpunkt. Die Trauben stammen aus einer klar abgegrenzten Lage, deren Eigenschaften dem Wein eine individuelle Prägung verleihen.

Weine aus einer Ersten Lage können sowohl als Gutsabfüllung als auch als Erzeugerabfüllung vermarktet werden. Trägt ein Wein die Bezeichnung Gutsabfüllung, stammen die verwendeten Trauben aus Weinbergen, die sich seit mindestens dem 1. Januar des Erntejahres im Eigentum des Weinguts befinden.

Weine mit der Bezeichnung Erzeugerabfüllung können hingegen auch aus langfristig gepachteten Rebflächen stammen. Voraussetzung ist, dass der Erzeuger die Trauben selbst erzeugt, den Wein ausbaut und schließlich selbst abfüllt.

Welche Merkmale zeichnen eine Erste Lage aus?

  • Die Trauben stammen aus einem besonders hochwertigen Weinberg.
  • Die Herkunft und das Terroir prägen den Charakter des Weins.
  • Die Lage ist klar abgegrenzt und namentlich benannt.
  • Erste Lagen bringen Weine mit hohem Reifepotenzial hervor.
  • Die Erträge sind oftmals begrenzt, um eine hohe Qualität zu erzielen.
Ist Erste Lage eine gesetzliche Qualitätsstufe?

Nein. Die Bezeichnung Erste Lage ist keine gesetzliche Qualitätsstufe des deutschen Weinrechts. Sie wird von verschiedenen Erzeugern und Vereinigungen verwendet, um auf die besondere Qualität und Herkunft eines Weins aus einem erstklassigen Weinberg hinzuweisen.